04.09.2018 | Presse von SPD Hochfranken

Die wundersame Wandlung des Martin Schöffel

 

– oder warum im Wahlkampf mancher Traktorist die Richtung ändert

Ganz werbewirksam schließt sich Martin Schöffel, MdL, der von den lokalen Kreisvereinigungen des Bayerischen Bauerverbands organisierten Demo gegen die geplante HGÜ-Trasse durch unseren Landkreis mit eigenem landwirtschaftlichem Gerät an. Soweit, so gut, denkt der geneigte Leser und freut sich, dass endlich auch ein Vertreter der CSU gegen eine Trasse quer durch das Fichtelgebirge ist. Hallo, war da nicht was im März 2017 im Kreistag in Wunsiedel? Die SPD Fichtelgebirge hatte beantragt, der Landkreis mit dem Landrat an der Spitze solle verhindern, dass ohne eine wirkliche Prüfung von Trassenalternativen eine extra lange Stromtrasse mitten durch das Fichtelgebirge gepflügt werden soll.

 

14.03.2014 | Presse von SPD Hochfranken

SPD Hochfranken: Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“

 

Adelt schlägt Kommunalunternehmen Winterling für den Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ vor.

Hof - Der Landtagsabgeordnete Klaus Adelt will das Kommunalunternehmen Winterling (gKU Winterling) für den Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ vorschlagen. Der von der Deutschen Bank geförderte Wettbewerb will zukunfts-weisende Initiativen im ländlichen Raum unterstützen und erfolgreichen Projekten zu größerer Bekanntschaft verhelfen. Dazu können sich deutschlandweit Kommunen, Vereine oder Privat-personen mit ihren Ideen um die Auszeichnung bewerben.

 

13.03.2014 | Presse von SPD Hochfranken

SPD Hochfranken: Klaus Adelt fordert Seehofer um Unterstützung für Automobilzulieferer

 

Hof/Michelau – Die am Montag beantragte Insolvenz des Automobilzulieferers KUNSTSTOFF-TECHNIK SCHERER & TRIER GMBH & CO KG aus Michelau hat den Hofer Landtagsabgeordneten Klaus Adelt, der seit kurzem für die SPD den Stimmkreis Kronach/Lichtenfels betreut, dazu veranlasst, sich in einem Schreiben direkt an Ministerpräsident Horst Seehofer zu wenden. 

 

21.02.2014 | Presse von SPD Hochfranken

SPD-Dialog: Hof stärken

 

SPD-Dialog: Hof stärken - Thesen zur Wirtschaftsentwicklung stoßen auf reges Interesse

Hof – Wird man in Hof in einigen Jahren noch froh sein, dass BMW sich damals nicht mit dem neuen Werk angesiedelt hat? Was muss künftig in Sachen „nachhaltiges Wirtschaften“ in unserer Region noch herausgeholt werden? Und wie stellen wir unsere Stadt krisenfester auf? Um diese und andere spannende Fragen drehte sich der Vortrag „Hof stärken - Thesen zur Wirtschaftsentwicklung und Ansatzpunkte für städtische Aktivitäten“ von Prof. Dr. Manfred Miosga. Der praxiserfahrene Wissenschaftler sprach auf Einladung der Hofer SPD – er erlebte einen vollen Saal und hohe Diskussionsfreude unter den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
SPD-Spitzenkandidatin Eva Döhla machte eingangs deutlich, dass sich die Stärke einer Kommune nicht allein auf deren Finanzsituation reduzieren lasse. „Es kommt auf mehr an. Der Blick auf regionale Chancen und überregionale Trends lohnt sich. Und auch Chancengerechtigkeit und ein gutes Miteinander stärken eine Stadt“, so Eva Döhla in Anspielung an den Slogan der Hofer SPD.
Der Organisator der Veranstaltung, Pablo Schindelmann, stellte den Referenten Prof. Dr. Manfred Miosga vor. „Als Professor für Stadt- und Regionalgeographie an der Universität Bayreuth kennt er die Situation der Region. Außerdem weiß er als Vorsitzender des Kuratoriums der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum vieles über Umsetzungserfahrungen von regionalen Verbundprojekten und ist somit für uns ein wichtiger Impulsgeber.“ In seinem Vortrag zeigte Prof. Dr. Miosga die Handlungsfelder und Perspektiven zur kommunalen Stadtentwicklung auf. Er beschrieb die Herausforderungen der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und verwies angesichts des ökonomischen Strukturwandels in den letzten zwanzig Jahre und des bevorstehenden demographischen Wandels in den kommenden zwanzig Jahren auf „eine schwierige Ausgangssituation“. Gerade der Fachkräftemangel werde den heimischen Arbeitgebern zunehmend Sorgen bereiten. „Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der weichen Standortfaktoren weiter zunehmen“, so Prof. Dr. Miosga. Dabei warnte er allerdings davor, das Heil vorrangig in Imagekampagnen zu suchen. „Das, was wir versprechen, müssen wir auch einhalten. Die Prämisse muss sein: zunächst die qualitative Aufwertung der hiesigen Standorte - dann das Marketing darauf aufbauen“, betonte der Experte.
Den Fachkräftemangel betreffend, plädierte er dafür, das eigene Fachkräftepotential in der Region voll auszuschöpfen. Dabei gelte es einerseits durch eine aktivere Förderung der Kommunen dazu beizusteuern, alle Jugendliche ausbildungsfähig zu machen. Andererseits müsse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter forciert werden.
Die Zukunft der Region sah Miosga letzten Endes positiv. „Die schlimmen Effekte des ökonomischen Strukturwandels sind überwunden. Die Frage bleibt aber, was soll man machen, wenn es weiter aufwärts gehen soll?“ Hier warb Miosga für eine präventive und nachhaltige Wirtschaftsförderung, die die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und der Kommunalwirtschaft u.a. in den Fokus rückt. Vor diesem Hintergrund hielt er es für angebracht, die klassischen Instrumente der kommunalen Wirtschaftsförderung auf die Wirksamkeit und ihren Beitrag zur Zielerreichung immer wieder neu abzuklopfen. „Und genau dies ist die Aufgabe guter Kommunalpolitik“, so Prof. Dr. Miosga.
Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die zahlreichen interessierten Zuhörerinnen, sowie die SPD-Stadtratskandidatinnen und –kandidaten über Chancen und Risiken sowie die Herausforderungen und Stärken der Stadt Hof. „Diese Veranstaltung brachte viele Erkenntnisse und neue Handlungsansätze zutage, wie wir Hof gemeinsam nach vorne bringen können“, bedankte sich abschließend der SPD-Kreisvorsitzende Jörg Mielentz bei den vielen Gästen und besonders beim Referenten Prof. Dr. Miosga.

 

20.02.2014 | Presse von SPD Hochfranken

Mödlareuth endlich den Stellenplatz geben, den es verdient

 

Mödlareuth endlich den Stellenplatz geben, den es verdient – Adelt fordert Staatsregierung zum Handeln auf.

Hof – „Es ist traurig, dass das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth trotz persönlicher Zusage von Horst Seehofer noch immer in die Röhre schaut.“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete die derzeitige Situation des Grenzmuseums. Mödlareuth sei ein weltweit bekanntes Mahnmal für die Absurdität der deutschen Teilung, dass gemessen an den Besucherzahlen zu den größten, beliebtesten und wichtigsten Museen Oberfrankens zählt. Dieser Stellenwert werde von der bayerischen Staatsregierung in den Augen Adelts nicht genug gewürdigt. „Wie kann es sein, dass das reiche und große Bayern für seine einzige Gedenkstätte zur deutschen Teilung und dem DDR-Grenzregime nur 28 000 Euro jährlich zur Verfügung hat, während das kleine Thüringen, obgleich es mehrere Einrichtungen dieser Art unterhält, 30 000 Euro dafür ausgibt?“

Adelt kündigt deshalb eine entsprechende Anfrage an die bayerische Staatsregierung an. „Die Regierung muss ihre Karten endlich offenlegen und sagen, wie sie sich die Zukunft des Museums vorstellt. Der Ist-Zustand, dass in einem Museum von nationaler Bedeutung Schüler in energetisch höchst bedenklichen Containern unterrichtet werden müssen, ist auf jeden Fall untragbar.“

 

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