02.09.2013 | Presse von SPD Hochfranken

PKW-Maut wäre eine unsolidarische Abzocke!

 

Die Einführung der von der CSU geforderten PKW-Maut würde besonders Fahrer von Klein- und Mittelklasse-Fahrzeugen treffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der SPD-Bundestagsfraktion aufgestellte Berechnung.
Demnach würde beispielsweise ein Golf-Fahrer 68 Euro mehr zahlen, ein Porsche Cayenne-Besitzer hingegen 168 Euro weniger. Grundlage der Zahlen ist die Annahme, dass die Kosten der Maut-Vignette für deutsche Autofahrer durch die Absenkung der Kfz-Steuern ausgeglichen wird.
Für die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Hofer Bundestagsabgeordnete Petra
Ernstberger wäre die Einführung einer PKW-Maut deshalb „eine unsolidarische Abzocke zu Lasten von Klein- und Mittelklasse-Wagen“. Ohnehin sei Seehofers Vorschlag seit dem TV-Duell der Kanzlerkandidaten am vergangenen Sonntag „politisch tot“, der Ministerpräsident stehe „wie ein begossener Pudel da“. „Die SPD lehnt eine PKW-Maut strikt ab“, so die Abgeordnete abschließend. Für die dringend erforderliche Sanierung der Straßen bringe sie keinen Cent mehr.
Petra Ernstberger
Mitglied des Deutschen Bundestages

 

31.07.2013 | Presse von SPD Hochfranken

myboshi: Eine irre Geschichte

 
(v.l.n.r.): Thomas Jaenisch, Jörg Mielentz, Hubertus Heil, Petra Ernstberger, Uli Scharfenberg

Hof – Eine Firmenbesichtigung der anderen Art stand während eines Besuchs des Stv. Fraktionsvorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, in Hof auf dem Programm. Der SPD-Politiker besuchte zusammen mit seiner Kollegin Petra Ernstberger, dem Selbitzer Bürgermeister Klaus Adelt, dem Bezirkstagskandidaten Ulrich Scharfenberg sowie dem Vorsitzenden der Hofer SPD, Jörg Mielentz, das Start-Up-Unternehmen myboshi.
Geschäftsführer Thomas Jaenisch erläuterte anfangs den Werdegang des Unter-nehmens, an dessen Beginn zwei junge Männer, Felix Rohland und er, während einer Ski-Reise in Japan auf die Idee kamen, Mützen zu häkeln und zu verkaufen. Dass diese Masche im wahrsten Sinne des Wortes zieht, beweisen die Verkaufszahlen: Über 20.000 verkaufte Mützen im vergangenen Jahr, zwei Bücher mit Häkelanleitungen, die zugleich die meistverkauftesten Handarbeitsbücher in Deutschlands sind und ein drittes Buch ist bereits in Planng. „Die Auflage wird höher sein als die von Harry Potter“, erklärt dabei Jaenisch den Politikern. Mittlerweile, so der Jungunternehmer, sei myboshi auch der größte Wollhändler Europas. Angesichts dieser schier unglaublichen Erfolgsgeschichte konstatiert Heil anerkennend, dass „das wirklich eine irre Geschichte“ sei. Besonders lobenswert fand dabei Petra Ernstberger, das myboshi Wert darauf lege, wo die Wolle herkommt und unter welchen Umständen sie hergestellt und gehandelt wird, denn jedes Produkt, so der Firmengründer, sei BSCI-Zertifiziert.
Im Anschluss an die Firmenbesichtigung legten die Politiker selbst Hand an und versuchten sich unter Anleitung von Thomas Jaenisch im Häkeln. Selbst Hubertus Heil, der gleich zu Beginn klarstellte, in Sachen Handarbeit nicht sonderlich begabt zu sein, konnte alsbald seine ersten Häkelerfolge vorweisen. Die Mütze für seinen eineinhalb jährigen Sohn hat er aber dann doch lieber gleich fertig gekauft.

 

26.07.2013 | Presse von SPD Hochfranken

Besuch im „Haus der kleinen Forscher“

 
Beim Experimentieren mit Kindern

Die hochfränkischen SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Ernstberger besuchte gemeinsam mit Hubertus Heil, stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Wirtschaft und Arbeit, dem IHK-Präsidenten für Oberfranken, Herrn Heribert Trunk und dem Hofer SPD-Vorsitzenden Jörg Mielentz den Kath. Kindergarten St. Pius in Hof, der an dem Projekt „Haus der kleinen For-scher“ teilnimmt. Als Netzwerkpartner der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" will die IHK für Oberfranken Bayreuth einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenach-wuchses in Oberfranken leisten. Die Initiative, die vom Bundesministerium für Bil-dung und Forschung gefördert wird, zielt darauf ab, bereits Kinder im Vorschulalter für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und somit frühzeitig die Weichen für den benötigten Fachkräftenachwuchs zu stellen.

Zum gemeinsamen Experimentieren in einem zertifizierten "Haus der kleinen For-scher" hat die IHK für Oberfranken Bayreuth die Bundestagsabgeordneten Petra Ernstberger und Hubertus Heil in den Kath. Kindergarten St. Pius nach Hof eingela-den. Gemeinsam mit den Kindern der Einrichtungen wurde dabei aktiv geforscht und Experimente aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich durchgeführt. Die beiden Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von dem Projekt und verwiesen auf den drohenden Fachkräftemangel, dem man mit solchen Projekten – auch wenn der Erfolg sich erste in einigen Jahren einstellen wird - entgegen wirken könne.
Im Netzwerk der IHK für Oberfranken sind derzeit über 500 pädagogische Fachkräfte in über 200 Kindertageseinrichtungen aktiv, die sich mit großem persönlichem Engagement für die naturwissenschaftliche Bildung von Kindern einsetzen.

Auf dem Bild:
Beim Experimentieren mit Kindern des St. Pius Kindergartens in Hof (v.l.n.r.): Petra Ernstberger (SPD- Bundestagsabgeordnete) , Hubertus Heil (stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion), Heribert Trunk (IHK-Präsident für Oberfranken), Jörg Mielentz (SPD-Kreisvorsitzender Hof-Stadt).

 

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