PKW-Maut wäre eine unsolidarische Abzocke!

Veröffentlicht am 02.09.2013 in Presse

Die Einführung der von der CSU geforderten PKW-Maut würde besonders Fahrer von Klein- und Mittelklasse-Fahrzeugen treffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der SPD-Bundestagsfraktion aufgestellte Berechnung.
Demnach würde beispielsweise ein Golf-Fahrer 68 Euro mehr zahlen, ein Porsche Cayenne-Besitzer hingegen 168 Euro weniger. Grundlage der Zahlen ist die Annahme, dass die Kosten der Maut-Vignette für deutsche Autofahrer durch die Absenkung der Kfz-Steuern ausgeglichen wird.
Für die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Hofer Bundestagsabgeordnete Petra
Ernstberger wäre die Einführung einer PKW-Maut deshalb „eine unsolidarische Abzocke zu Lasten von Klein- und Mittelklasse-Wagen“. Ohnehin sei Seehofers Vorschlag seit dem TV-Duell der Kanzlerkandidaten am vergangenen Sonntag „politisch tot“, der Ministerpräsident stehe „wie ein begossener Pudel da“. „Die SPD lehnt eine PKW-Maut strikt ab“, so die Abgeordnete abschließend. Für die dringend erforderliche Sanierung der Straßen bringe sie keinen Cent mehr.
Petra Ernstberger
Mitglied des Deutschen Bundestages

 
 

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