Allgemein
16.10.2013 | Allgemein von SPD Hochfranken
Bei der Nominierungsversammlung der SPD Zell im Fichtelgebirge wurde Matthias Bloß mit einem Traumergebnis von 100 Prozent der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten der Zeller SPD gewählt.
Zu Gast war auch der SPD-Landratskandidat Alexander Eberl.
Am vergangenen Donnerstag befragte die Zeller SPD ihre Mitglieder, um ihren Bürgermeisterkandidaten zu nominieren. Wie bereits im Juli angekündigt, stellte sich der parteifreie Matthias Bloß der Wahl. Seine Bereitschaft zum Engagement dankte man ihm einvernehmlich ohne Gegenstimme. Damit geht er gestärkt in den Kommunalwahlkampf.
Bloß bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und machte in seiner Rede deutlich: „Nur kaputt Sparen hilft uns nicht.“ Man müsse gewillt sein, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, wieder verstärkt zu investieren. Selbst vorhandene Substanz sei ohne Investitionen nicht zu erhalten. Fördergelder müssten genutzt werden, um die Lebensqualität in Zell weiter zu verbessern.
Der Vorsitzende der SPD Gemeinderatsfraktion Stefan Danzer fügte hinzu : „Wir können stolz sein, auf unseren Kindergarten, die Schule, das Freibad und auf ein Naherholungsgebiet vor unserer Haustür, das seinesgleichen sucht.“
In diesem Zusammenhang zitierte Matthias Bloß Gustav Heinemann. „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“
Anwesend war auch der Landratskandidat der SPD Alexander Eberl. Seine Verbindung zu Zell sei bereits seit Jahren die interkommunale Zusammenarbeit, die es zu intensivieren gelte. Eberl freue sich im Rahmen dieser auf eine gute Zusammenarbeit auch mit Matthias Bloß. Zell habe bisher noch keine Maßnahme eingebracht, man könne auch dort aktiv werden, so Eberl.
Auf dem Bild v.l.n.r. Albrecht Dietel (Bürgermeister a.D.), Alexander Eberl (Landratskandidat der SPD), Matthias Bloß Bürgermeisterkandidat), Sebastian Fischer (Europakandidat), Stefan Danzer (Vorsitzender der SPD Gemeinderatsfraktion)
03.09.2013 | Allgemein von SPD Hochfranken
Samstag, 7. September
19:00 - 21:00 Uhr
Theresienstein , Hof
31.08.2013 | Allgemein von SPD Hochfranken
Die junge Sozialstation ‚FiZ - Familie im Zentrum‘ geht neue Wege bei der ambulanten Betreuung von Menschen mit Behinderung und Suchterkrankung. Ihr niederschwelliges Programm kommt bei den Klienten gut an.
Hof - Am Freitag besuchten die Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger, SPD-Landtagskandidat Klaus Adelt und Ulrich Scharfenberg, Kandidat für den Bezirkstag, die Hofer Sozialstation ‚FiZ – Familie im Zentrum‘, um sich bei einem lockeren Gespräch über die, erst im Juli diesen Jahres als Ausgliederung der Schutzhöhle e.V., neu gegründete Einrichtung zu informieren. Geschäftsführerin Ramona Lüdtke erläuterte den Politikern zunächst das Leistungsspektrum der Sozialstation, dass die Bereiche „Hilfen für Familien“ und „Ambulante Unterstützung für Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung umfasst. Das Besondere dabei sei, so die Psychologin, dass das Angebot sehr niederschwellig ist. Dem fügte Sozialpädagoge Alexander Röhlig hinzu, dass FiZ vor allem denjenigen zur Seite stehen möchte, die durch alle Raster und sozialen Netze gefallen sind: Obdachlose, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen. Das betreffe insbesondere in unserer Region Crystal-Konsumenten. Dass das Konzept aufgeht, davon zeigt sich Lüdtke überzeugt. Schon jetzt würden sie ihr „die Tür einrennen“. Das Problem sei nur, dass sie nicht könne wie sie wolle, erklärt die Geschäftsführerin. Ein Grund sei dabei der Fachärztemangel im Bereich der Neurologie und Psychiatrie. So bestehe die Sozialhilfeverwaltung des Bezirkes Oberfranken bei Anträgen auf ein fachärztliches Attest, doch dies könne bis zu einem halben Jahr auf sich warten lassen. „Viele haben keine Wohnung und nicht mal einen Personalausweis, haben noch nie staatliche Sozialleistungen in Anspruch genommen und leben von der Hand in den Mund. Die Menschen kommen zu uns, weil sie jetzt Hilfe brauchen und nicht erst in einem halben Jahr“, erklärt Röhlig die besondere Problematik.
Auf die Frage hin, was die Politik für die junge Einrichtung tun könne, forderte die Geschäftsführerin, die SPD-Vertreter dazu auf Neugründungen von Sozialunternehmen durch Anschubfinanzierungen und Entbürokratisierung aktiver zu unterstützen. Auch mit Hinblick auf das mittelfristige Ziel der Sozialstation durch die Gründung eines Kontaktladens einen ersten Anlaufpunkt für ihr Klientel zu schaffen, hoffe die FiZ auf Unterstützung aus der Politik.
Ramona Lüdtke und Alexander Röhlig stießen mit Ihren Anliegen auf offene Ohren. „Crystal ist ein Problem in unserer Region, dem wir auf mehreren Ebenen begegnen müssen“, so Ernstberger. „Wir brauchen nicht nur mehr Polizisten und eine bessere Präventionsarbeit, wir müssen uns auch um die Konsumenten kümmern. Was Sie hier leisten ist für unsere Region deshalb von immenser Bedeutung und absolut unterstützenswert.“ Dem stimmte Ulrich Scharfenberg zu, der als selbstständiger Berufsbetreuer viele der angesprochenen Probleme aus eigener Erfahrung kennt. Der Bezirk ist hier der richtige Ansprechpartner. Er werde sich deshalb für eine bessere Förderung stark machen. Auch Klaus Adelt ist von der Notwendigkeit der FiZ überzeugt und forderte die Sozialunternehmer gleich dazu auf, ihre Arbeit auf den Landkreis auszudehnen, weil ihre Arbeit hier dringend gebraucht werde, so Adelt abschließend.
28.08.2013 | Allgemein von SPD Coburg-Land
Der SPD-Kreisverband Coburg-Land und die Sozialdemokratie insgesamt trauert mit dem Landkreis Coburg um Altlandrat Karl Zeitler. Völlig überraschend verstarb unser langjähriger führender Kommunalpolitiker im Alter von 69 Jahren. Er hat wie kein anderer die Geschicke unseres Landkreises Coburg über drei Jahrzehnte geprägt.
28.08.2013 | Allgemein von SPD Hochfranken
Die Informationsveranstaltung der SPD zum Thema Gustl Mollath stieß im Kreuzstein auf reges Interesse der Bevölkerung.
Hof - Es hört sich an wie eine Geschichte von Verschwörungstheoretikern und in Buchform gegossen, würde der Stoff einen guten Krimi hergeben. Doch leider ist die Geschichte von Gustl Mollath traurige Realität. Unter dem Motto „Gustl Mollath – ein Justizskandal“ lud die SPD vergangenen Mittwoch in die Hofer Gaststätte Kreuzstein ein, um zusammen mit Bürgerinnen und Bürger über diesen Fall zu diskutieren. Über 50 Interessierte waren der Einladung gefolgt.
Nach einer Begrüßung durch Landtagskandidat Klaus Adelt und einer kurzen Einführung des Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Hochfranken, Ulrich Scharfenberg, referierte die Kulmbacher Landtagsabgeordnete Inge Aures über den Fall, die sich als Mitglied des entsprechenden Landtags-Untersuchungsausschusses tief in die Materie hineingearbeitet hatte. „Wohl kaum einer kennt den Fall so gut wie Inge Aures“, wusste deshalb Scharfenberg gleich zu Beginn zu berichten. In einem gut einstündigen Vortrag voller Leidenschaft und Fachkompetenz legte sie den Fall und die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses offen. Ihr Fazit: „Mollath saß wahrscheinlich unschuldig in der Psychiatrie. Unter anderem deshalb, weil ihm nie einer zugehört hat und zuhören wollte. Weder die Staatsanwaltschaft, noch der zuständige Richter oder das Gros der Gutachter. Mollath hatte offengelegt, dass bei der Nürnberger HVB-Bank Geldwäsche und Schwarzgeldverschiebung erfolgte. Doch das hat niemanden interessiert. Stattdessen wurde er in die Psychiatrie eingewiesen“, so Aures.
Menschen unschuldig in der Anstalt, das sei aber bestimmt kein Einzelfall, so die Abgeordnete. In keinem anderen Bundesland sitzen proportional so viele Menschen in derartigen Einrichtungen wie in Bayern. Aures sieht darin vor allem ein Strukturproblem. „Im Freistaat entscheidet die Staatsregierung anstatt ein unabhängiger Richterwahlausschuss über das Personal, und dies wird seit 56 Jahren von der CSU erledigt. Nicht nur der Fall Mollath, sondern auch die Tatsache, dass die CSU-Aufsichtsräte der Landesbank bei der strafrechtlichen Aufarbeitung der Affäre um den Kauf der Hypo Alpe Adria bewusst geschont worden seien, beweist die „Filzokratie der CSU.“
Im Fall Gustl Mollath, glaubt Aures, wird noch einiges ans Tageslicht kommen. „Das, was Gustl Mollath herausgefunden hat, war sicherlich nur die Spitze des Eisberges, denn die von seiner Ex-Frau betriebenen Schwarzgeldgeschäfte waren kein Einzelfall, sondern Bestandteil des Geschäftsgebarens des Bankhauses.
Die zuständige Justizministerin Merk hat total versagt, sie hat keine Ahnung und keine Kompetenz, und ist so dreist, dass sie sich jetzt sogar als Retterin hinstellt. Spätestens nach der Landtagswahl, da ist sich Aures sicher, wird der Fall Mollath neue Enthüllungen mit sich bringen. „Ich hoffe nur, dass Gustl Mollath sein Hab und Gut und seine Reputation vollständig zurückerlangen wird. Was Herrn Mollath angetan wurde, hat mir einige schlaflose Nächte bereitet“, so Inge Aures.
Ähnlich äußerte sich zum Schluss auch Ulrich Scharfenberg und fügte hinzu: "Es ist das Ziel der SPD Überprüfungsfristen bei Unterbringungen in der forensichen Psychiatie von bisher einem Jahr auf vier Monate zu verkürzen um mehr Transparenz in solche Fälle zu bekommen. Es muss erreicht werden die Anzahl der Fälle auf den Bundesdurchschnitt zurückzufahren“.
17.07.2026, 18:30 Uhr - 22:00 Uhr SPD-Unterbezirk Bamberg-Forchheim: Vorstandssitzung
Die Einladung erging per ePostversand an alle Vorstandsmitglieder.
Andreas Schwarz, MdB
UB-Vorsitzen …
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